Google Fonts: Google äußert sich
Google äußert sich mit Blogbeitrag vom 18.November 2022 zur Abmahnwelle infolge der Einbettung von Google Fonts. Die jüngsten Ereignisse seien der Grund für nachstehend angeführte Stellungnahme.
Zunächst führt Google aus, dass es sich bei Google Fonts um eine Bibliothek mit Open-Source-Schriften sowie eine Web API (Anwendungsprogrammierschnittstelle für einen Webserver oder Webbrowser), mit der diese Schriften in Website eingebettet werden können, handelt. Nutzer wünschen sich Websites, welche über ein schönes Design verfügen und leicht zu bedienen sind. Darüber hinaus möchten die Nutzer, dass ihre Privatsphäre respektiert wird und das macht Google laut gegenständlicher Stellungnahme. Die Google Fonts Web API wurde entwickelt, um die Erfassung, Speicherung sowie Verwendung von Daten auf das nötigste zu beschränken, was für die effiziente Bereitstellung von Schriftarten und für aggregierte Nutzungsstatistiken erforderlich ist. Laut Google werden die von Google Fonts gesammelten Informationen nicht für andere Zwecke verwendet, insbesondere nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen oder Werbung. Der Umstand, dass Googles Server notwendigerweise IP-Adressen zur Übertragung der Schriftarten erhalten, entspricht der üblichen Funktionsweise des Internets und sei somit selbstverständlich.
Mit der gegenständlichen Stellungnahme äußert sich Google zu der Abmahnwelle wegen Google Fonts in Deutschland und Österreich. Als Ausweg bleibt grundsätzlich die lokale Einbettung der Schriften.
Google Fonts Blog, 18.11.2022 (Google Fonts Blog: Your Privacy and Google Fonts (googleblog.com))