Basler Ausschuss zum Kryptoasset-Standard
Basler Ausschuss veröffentlichte endgültigen Offenlegungsrahmen für Kryptoasset-Risiken von Banken und gezielte Änderungen an seinem Kryptoasset-Standard.
Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat heute seinen endgültigen Rahmen für die Offenlegung von Engagements von Banken in Kryptoanlagen sowie gezielte Änderungen an seinem im Dezember 2022 veröffentlichten Kryptoanlagen-Standard veröffentlicht.
Der Ausschuss hat auch gezielte Änderungen an seinem Kryptoasset-Standard veröffentlicht, um die Kriterien für eine bevorzugte regulatorische Behandlung bestimmter Stablecoins zu verschärfen.
Der endgültige Offenlegungsrahmen umfasst eine Reihe von standardisierten Tabellen und Vorlagen für die Kryptoexposures der Banken. Diese verlangen von den Banken die Offenlegung qualitativer Informationen über ihre kryptoassetbezogenen Aktivitäten und quantitativer Informationen über die Kapital- und Liquiditätsanforderungen für ihre Kryptoasset-Engagements.
Die Verwendung gemeinsamer Offenlegungsanforderungen zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Informationen zu verbessern und die Marktdisziplin zu fördern.
Die gezielten Änderungen des Kryptoasset-Aufsichtsstandards zielen darauf ab, ein einheitliches Verständnis des Standards zu fördern, insbesondere in Bezug auf die Kriterien für Stablecoins. Verschiedene andere technische Änderungen klären andere Aspekte des Standards.
Der Ausschuss wird die Entwicklungen auf den Kryptoasset-Märkten und die Notwendigkeit, neue Risiken zu mindern, weiterhin beobachten.
Beide Standards sollen ab dem 1. Januar 2026 umgesetzt werden.
Pressemitteilung des BIS (17.07.2024)